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USA lobent Reformbemühungen in Griechenland
Washington - US-Finanzminister Timothy Geithner hat die Reformbemühungen Griechenlands gelobt und sich für neue Finanzhilfen für das hochverschuldete Land ausgesprochen.
Griechenland habe ein "sehr starkes und sehr schwieriges Reformpaket" beschlossen und verdiene die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft und des Internationalen Währungsfonds (IWF), erklärte Geithner. Die USA würden sich beim IWF stark für weitere Griechenland-Hilfen machen.
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Nach Einschätzung des französischen Finanzministers François Baroin ist unterdessen eine Lösung für Griechenland in Sicht. Es lägen "alle Elemente" für eine Einigung vor, um eine Pleite Griechenlands zu vermeiden, sagte Baroin dem Radiosender Europe 1.
Baroin verwies darauf, dass sich die griechischen Regierungsparteien schriftlich zu strukturellen Reformen verpflichtet hätten. Eine Lösung könne nicht mehr aufgeschoben werden, denn Griechenland müsse im März erneut Schulden zurückzahlen. Baroin machte deutlich, dass er sich bei dem Eurogruppen-Treffen in Brüssel für eine Einigung einsetzen werde.
Ohne eine abschließende Einigung kann das Rettungspaket nicht in Kraft treten, das einen Schuldenschnitt in Höhe von 100 Milliarden Euro und die Gewährung neuer Hilfen im Umfang von 130 Milliarden Euro vorsieht. Athen droht ohne weitere internationale Hilfszusagen die Pleite.
Griechenland hatte zuletzt Einsparungen in Höhe von 3,2 Milliarden Euro beschlossen. Die Euro-Finanzminister beraten heute über die nächsten Schritte zur Rettung Griechenlands vor einer Staatspleite.
Der IWF hatte sich im Mai 2010 mit 30 Milliarden Euro an einem ersten Hilfspaket für Griechenland in Höhe von 110 Milliarden Euro beteiligt. Über mögliche weitere Hilfen hat sich der IWF in den vergangenen Monaten nicht geäußert.
©AFP 2012
Foto: Joel Saget








