Paris - Der chinesische Künstler und Regierungskritiker Ai Weiwei hat der Pariser "Libération" aus Anlass einer Ausstellung seiner Fotos in Paris ein Interview gegeben, in dem er die "allgegenwärtige Korruption" und die "drakonische Unterdrückung" in der Volksrepublik beklagt.
Für das Interview in der "Libération", dass in Ai Weiweis Atelier bei Peking geführt wurde, erklärte er sich bereit "über alles zu sprechen". Er missachtete die Anweisungen der chinesischen Führung, Fragen vorher abzusprechen und jede politische Stellungnahme zu vermeiden.