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Sankt Kilian (Thüringen). Am Südhang des Naturparks "Thüringer Wald" gelegen, bietet die Großgemeinde vielfältige landschaftliche Schönheiten. Diese wird maßgeblich geprägt durch das UNESCO "Biosphärenreservat Vessertal". In einer Fernsehsendung des MDR wurde mit großem Vorsprung das Vessertal in den Fluren der Gemeinde Breitenbach/ St. Kilian und Vesser-Suhl zum schönsten Tal Mitteldeutschlands gekürt. Sankt Kilian und das Vessertal sind aufgrund ihrer günstigen Verkehrslage von Besuchern aus allen Richtungen bestens erreichbar. (A 73 Anschlussstellen Suhl Friedberg und Schleusingen).
Die Großgemeinde Sankt Kilian wurde 1991 als erste Großgemeinde Thüringens der Gemeinden Altendambach, Breitenbach, Erlau, Hirschbach und Sankt Kilian gegründet und hat ca.3300 Einwohnern. Die Gemeinde liegt 450 m - 850 m ü. NN und hat ein sehr gut ausgebautes Wanderwegenetz. So können die Gäste die großartige Landschaft genießen, bis hinauf auf die Höhen des Thüringer Waldes. Sankt Kilian ist eine ländliche Wohngemeinde mit Ansiedlung von Gewerbe, Handwerk, Fremdenverkehr und sonstigen Dienstleistungen. Etwa 90 Unternehmen stellen insgesamt 1200 Arbeitsplätze in der Großgemeinde zur Verfügung.
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Hier findet der erholungssuchende Gast viele Möglichkeiten für Entspannung und sinnvolle Urlaubsgestaltung. 3 Hotels, 3 Pensionen, Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer sowie Gaststätten laden zum Verweilen ein und bieten thüringer Gastlichkeit. Es gibt Erholung für Gäste jeden Alters, sei es beim Wandern, Radfahren, Camping, Sport und Spiel, bei Brauchtum und fröhlichen Festen. Hier kann der Gast aber auch "Ruhe genießen und Natur bewusst erleben". Urlaub am Südhang der Thüringer Waldes mit seinen naturnahen Bergmischwäldern, den artenreichen Wiesentälern, der vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt heißt - Begegnung mit einer unvergleichlichen Natur.
Das Vessertal Die Bemühungen von Ernst Kaiser, Prof. an der Pädagogischen Akademie in Erfurt und Schulrat, führten dazu, dass das untere Vessertal bereits 1939 mit einer Fläche von 1.384 ha als eines der größten Naturschutzgebiete Thüringens ausgewiesen wurde. Sein für europäische Mittelgebirge repräsentatives Waldbild, seine Größe und komplexe Ausstattung sowie sein guter Erforschungsgrad waren ausschlaggebend dafür, dass es der DDR - Regierung für geeignet schien, am weltweiten UNESCO - Programm " Der Mensch und die Biosphäre " mitzuwirken.
Im November 1979 wurde deshalb das Naturschutzgebiet Vessertal als eines der ersten beiden Biosphären- reservate Deutschlands neben Steckby/ Lödderitzer Forst - Mittlere Elbe (größter zusammenhängender Auwaldkomplex Mitteleuropas ) anerkannt. Ein Biosphärenreservat ist ein mit Leben erfüllter Ausschnitt unserer Biosphäre, das zur Erhaltung und Erforschung der genetischen Vielfalt unserer Erde und für die Umweltbildung den entsprechenden Rahmen bildet. Biosphärenreservate sind Modellregionen, in denen beispielhaft gezeigt werden soll, wie nachhaltige Entwicklung für Mensch und Natur umgesetzt werden kann.
1986 und 1990 wurde das ursprüngliche Schutzgebiet auf nunmehr ca. 17.000 ha erweitert, um den Entwicklungszielen eines modernen Biosphärenreservates gerecht zu werden. Die Einbeziehung weiterer typischer Ökosysteme des Thüringer Waldes und deren Naturausstattung aber auch die Zonierung des Gebietes spielten dabei eine entscheidende Rolle (Kernzone, Pufferzone, Entwicklungszone). Großgemeinde Sankt Kilian Fremdenverkehrsamt Hauptstrasse 67 98553 Breitenbach Tel.: 03 68 41 / 4 72 71 Fax: 03 68 41 / 5 38 22 E-Mail:
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Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage Dies ist ein Beitrag im Rahmen unserer Themenwoche „Wunderbares Thüringen“ 01. bis 07. März 2010 Zu weiteren Artikel dieser Themenwoche kommen Sie hier 

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