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airberlin: Schwache Zahlen, freundlicher Ausblick

Der Konzernumsatz von Air Berlin ist im zweiten Quartal 2010 auf 877 Millionen Euro zurückgegangen.Der Konzernumsatz von Air Berlin ist im zweiten Quartal 2010 auf 877 Millionen Euro zurückgegangen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres habe er in der Pro forma-Betrachtung – also einschließlich der übernommenen Strecken des Tuifly City-Carrier-Geschäfts – 935 Millionen Euro betragen, teilt Air-Berlin-Chef Joachim Hunold mit. Der Vorsteuer-Verlust liegt für das zweite Quartal bei 28,2 Millionen.

Im Vorjahres standen 15,3 Millionen Euro auf der Haben-Seite. Das Nettoergebnis belaufe sich auf minus 56,9 Millionen Euro, nachdem das Konzernergebnis des zweiten Quartals 2009 inklusive des Tuifly City-Carrier-Geschäfts 4,7 Millionen Euro betragen habe. Die Zahl der Fluggäste ging im zweiten Quartal dieses Jahres um 3,1 Prozent auf 7,99 Millionen zurück.

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Während der Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2010 noch eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahreszeitraum aufgewiesen habe, hätten die Sonderbelastungen auf Grund der Luftraumsperrung wegen der Aschewolke im zweiten Quartal auch die Erfolgsrechnung für das erste Halbjahr 2010 negativ beeinflusst, erklärt Hunold. Im Halbjahreszeitraum sei ein um 4,8 Prozent niedrigerer Umsatz von 1,567 Milliarden Euro erzielt worden. Das Betriebsergebnis (EBIT) belaufe sich auf minus 126,9 Millionen.

Bei den Halbjahreszahlen sei neben der Belastung aus den Flugausfällen im zweiten Quartal auch zu beachten, dass im Jahresanfangsquartal ein deutlicher Mehraufwand wegen des harten Winters entstanden sei. So hätten Abfertigungsverzögerungen, Enteisung und längere Wartezeiten zu Aufwendungen in der Größenordnung von insgesamt rund 28 Millionen Euro geführt. Insgesamt beziffert Air Berlin die Sonderbelastungen auf "nahezu 69 Millionen Euro".

Die Entwicklung der Passagierzahlen in den ersten Wochen weise auf einen verbesserten Geschäftsgang im zweiten Halbjahr hin, so Hunold. Auch das inzwischen verbesserte Konsumklima in Deutschland werde weitere positive Impulse bringen. Auf der Kostenseite sollten "das optimierte Hub-Konzept und die unveränderte Kostenkontrolle positiv auf die operative Marge wirken". Darüber hinaus sollen Erträge aus dem schon angekündigten Verkauf von Flugzeugen sowie im Zusammenhang mit der Erstkonsolidierung der Tochtergesellschaft Niki die Sonderbelastungen aus dem ersten Halbjahr kompensieren. Der Vorstand bleibe daher bei der bisherigen Prognose, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern des Vorjahres im laufenden Geschäftsjahr zu übertreffen.

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