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Gütersloher Blatt 06

Wohnen

Ein Haus kann man bauen, ein Heim muss man sich erschaffen. Wichtige Nachrichten zu den Themen Haus und Wohnen finden Sie hier in unserer Online-Zeitung.

Zulässigkeit von Solaranlagen auf Dächern: Entwarnung für private Hausbesitzer

Gütersloh. Das Bauministerium NRW (MWEBWV) hat jetzt mit einem Erlass auf die Unsicherheit in Sachen Baugenehmigung von Solaranlagen reagiert. Das teilt die Abteilung Bauen, Wohnen und Immissionen des Kreises Gütersloh mit. Die hatte in Düsseldorf um Aufklärung gebeten, nachdem das Oberverwaltungsgericht Münster bei Solaranlagenbesitzern und –interessierten für enorme Unsicherheiten gesorgt hatte, nachdem es festgestellt hatte, dass alle Anlagen, die überwiegend ins öffentliche Netz einspeisen, als gewerbliche Anlagen angesehen werden müssen.

Der Erlass des Ministeriums zusammengefasst: Zunächst bleibt es bei der Feststellung, dass Anlagen, die überwiegend ins öffentliche Netz einspeisen, als gewerbliche Anlagen anzusehen und somit genehmigungspflichtig sind. Dabei sei es aber nicht entscheidend, ob tatsächlich der selbst erzeugte Strom für den Eigenbedarf genutzt wird, sondern nur, dass der Eigenbedarf der privaten oder der landwirtschaftlichen Hauptnutzung die installierte Kapazität der Solaranlagen um mehr als 50 Prozent erreicht.

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Ein Jahr erfolgreich Homestaging in OWL

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Andrea Stührenberg aus Detmold betreibt seit über einem Jahr die erste Agentur für Homestaging in Ostwestfalen-LippeDetmold (Kreis Lippe). Eine in Deutschland noch weitgehend unbekannte Dienstleistung ist Homestaging (Hausinszenierung). Laut der Deutschen Gesellschaft für Homestaging (dghr) wird dadurch der Verkauf einer Immobilie vereinfacht und beschleunigt.

Andrea Stührenberg aus Detmold betreibt seit über einem Jahr die erste Agentur für Homestaging in Ostwestfalen-Lippe (OWL). Sie hat sich darauf spezialisiert, den ersten Eindruck einer Immobilie zu dem Entscheidenden zu machen.

Lippeblatt: Frau Stührenberg, wie sind Sie auf das innovative Thema Homestaging gekommen?

Andrea Stührenberg: Im Sommer 2008 las ich in der „Welt am Sonntag“ einen Artikel über die erste Homestaging Agentur in Deutschland. Kurzerhand nahm ich zu den beiden Inhaberinnen in Hamburg Kontakt auf und wenige Monate später war unsere Kooperation perfekt.

Lippeblatt: …aber man braucht doch sicher Kenntnisse und Erfahrungen für diese Dienstleistung.

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Heiz- und Warmwasserkosten in Deutschland um durchschnittlich 18 Prozent gestiegen

Die jährlichen Heiz- und Warmwasserkosten für eine 80 Quadratmeter große Wohnung und einer Versorgung mit Heizöl sind von bundesdurchschnittlich 910 EUR in der Saison 2007/2008 auf 1.074 EUR in der Periode 2008/2009 gestiegen. Das entspricht einer Erhöhung von rund 18 Prozent. Ein Grund ist der witterungsbedingte Verbrauchsanstieg:

Bei Heizöl lag der Wert für 2008/2009 bei durchschnittlich 14,6 Liter pro Quadratmeter und damit 1,2 Liter höher als in der Heizperiode 2007/2008. Dies geht aus einer Studie des Energiedienstleisters Techem hervor. Die Analyse basiert auf Daten von 331.209 Wohnungen in 63.314 Mehrfamilienhäusern in Deutschland.

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Haushalte in Deutschland verbrauchen weniger Energie

Der Energieverbrauch privater Haushalte für das Wohnen ist in Deutschland rückläufig: Der Verbrauch von Haushaltsenergie ging laut Statistischem Bundesamt zwischen 2005 und 2009 insgesamt um 6,7 Prozent zurück.Wiesbaden - Der Energieverbrauch privater Haushalte für das Wohnen ist in Deutschland rückläufig: Der Verbrauch von Haushaltsenergie ging zwischen 2005 und 2009 - bereinigt um Temperaturschwankungen - um 6,7 Prozent zurück.

Laut Statistischem Bundesamt war der Rückgang bei Mineralölen am stärksten: Er habe sich seit 2005 um knapp ein Viertel verringert. Der Verbrauch von Erdgas sei um 3,6 Prozent zurückgegangen.

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Solarboom verteuert Strom in Deutschland 2011 deutlich

Stromkunden müssen sich im kommenden Jahr auf deutlich höhere Preise gefasst machen.Berlin - Auf die Stromkunden kommen deutlich höhere Kosten für die Förderung erneuerbarer Energien zu. Die sogenannte EEG-Umlage, mit der jeder Verbraucher über seine Stromrechnung den Ausbau der Erneuerbaren bezahlt, steigt 2011 von rund 2,05 Cent auf 3,5 Cent pro Kilowattstunde, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Branchenkreisen erfuhr. Die Stromrechnung eines Durchschnittshaushalts könnte um 60 Euro pro Jahr steigen.

Die EEG-Umlage steigt damit um 70 Prozent. Geben die Stromversorger die Erhöhung weiter, zahlt ein durchschnittlicher Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden pro Jahr künftig rund 60 Euro mehr. Hinzu kommt die Mehrwertsteuer.

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Union erteilt kostenlosen Kita-Plätzen Absage

Union erteilt kostenlosen Kita-Plätzen Absage

Berlin - Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) und weitere Unionspolitiker haben den Plänen der SPD für die generelle Gebührenfreiheit von Kita-Plätzen eine Absage erteilt.

Damit würde "das Solidarprinzip ad absurdum geführt", weil auch Gutverdiener davon profitieren würden, sagte Schröder. SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles bezeichnete die Kritik als unverständlich.

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Großbritannien hat G-20-Delegierte ausspioniert

London - Großbritannien hat einem Zeitungsbericht zufolge Delegierte von G-20-Treffen 2009 in London ausspioniert.

Unter den Betroffenen seien die Vertreter des NATO-Partners Türkei und Südafrikas, schreibt der britische "Guardian" unter Berufung auf Dokumente, die der Enthüller des US-Spähprogramms Prism, Edward Snowden, öffentlich gemacht hatte. So hätten britische Agenten unter anderem...

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