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Verkehrsverein Gütersloh vergibt Tourismuspreis

Die Ähnlichkeit ist bereits verblüffend: Sylvia Ahlenkamp-Geisler arbeitet an der Skulptur des Gütersloher Fuhmanns. Gütersloh. Er sollte schon etwas Besonderes und verkehrsvereinstypisch sein: der Tourismuspreis, der in der kommenden Woche an den langjährigen Gütersloher Fuhrmann Heinz-Peter Conredel vergeben wird, der die typische Peitsche im Jahr 2008 an seinen Nachfolger weitergereicht hat. Conredel hatte den Fuhrmann 25 Jahre mit großem Engagement verkörpert. Mit Hilfe des Avenwedder Bildhauer Ateliers Ahlenkamp bekommt er am Freitag im Gütersloher Brauhaus seine ganz individuelle Skulptur überreicht. Die Tochter des Hauses, Sylvia Ahlenkamp-Geisler schuf die Abbildung der Fuhrmannsfigur aus Lindenholz, die verblüffende Ähnlichkeit mit ihrem realen Vorbild hat.

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Nur noch beizen und wachsen, dann ist die Figur des Gütersloher Fuhrmanns fertig. Vor 25 Jahren begann Sylvia Ahlenkamp-Geisler ihre Ausbildung im väterlichen Betrieb. Wo früher hauptsächlich für die Möbelindustrie Holz verarbeitet wurde, erweiterte der Familienbetrieb im Laufe der Jahre das Spektrum und verarbeitet heute auch Steine aus der Region wie zum Beispiel Sand- und Kalkstein oder auch Diabasstein aus dem Hessischen, auch „Hessisch Grün“ genannt. In der Hauptsache werden Grabsteine, Skulpturen und ähnliches nach speziellen Kundenwünschen gefertigt. In Zukunft hat die Bildhauerin auch ihren Meister in der Steinbildhauerei geplant. Zusammen mit ihrem Vater hat sie ihre Arbeiten jüngst auf der Landesgartenschau vorgestellt.

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Fuhrmannsfigur im Hause Ahlenkamp gefertigt wird. Vor vielen Jahren schuf Vater Bruno Ahlenkamp schon eine Figur im Auftrag der Stadt Gütersloh, die an die Firma Miele verschenke wurde. Diese allerdings noch mit einem rustikalen Schnauzbart. Der Prototyp dieser Figur dient Sylvia Ahlenkamp heute noch teilweise als Vorlage. Nur auf das Gesicht Conredels hat sie unter Verwendung verschiedener aktueller Fotos besonderen Wert gelegt. Gute 25 Stunden dauert insgesamt die Fertigung. Jetzt muss der lindenhölzerne Fuhrmann nur noch gebeizt und gewachst werden, bevor er am Freitag im Brauhaus vom Vorsitzenden des Verkehrsvereins Ralph Strothmann übergeben wird.

Bild 1:
Die Ähnlichkeit ist bereits verblüffend: Sylvia Ahlenkamp-Geisler arbeitet an der Skulptur des Gütersloher Fuhmanns.

Bild 2:
Nur noch beizen und wachsen, dann ist die Figur des Gütersloher Fuhrmanns fertig.

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