Energieberater berät zu aktuellen Fördermöglichkeiten
Gütersloh (gpr). Welche Förderungen sind bei der Altbausanierung möglich? Wie kann bei einem Altbau durch Energiesparmaßnahmen nicht nur auf Dauer Geld eingespart, sondern zugleich der Wohnkomfort und der Gebäudewert verbessert werden?
Darüber und über viele weitere Themen informiert Energieberater Bernd Ellger am Donnerstag, 2. September, im Fachbereich Umweltschutz in der Eickhoffstraße 33. Halbstündige Termine für den Beratungstag, die für den Zeitraum von 14 bis 20 Uhr angeboten werden, sind nur nach telefonischer Voranmeldung unter der Rufnummer 0163 – 8184270 möglich. Die Förderung von einzelnen Sanierungsmaßnahmen durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wird Ende August 2010 eingestellt, was sowohl für die Kredit- als auch für die Zuschussvariante gilt.
Hiervon sind Hauseigentümer betroffen, die nicht gleich eine Komplettsanierung ihres Hauses durchführen können oder wollen, sondern vielmehr einzelne Sanierungsmaßnahmen planen, wie beispielsweise die Wärmedämmung der Außenwand, einen Heizungsaustausch oder auch die Fenstererneuerung. Ab September sind entsprechende Förderungen von Einzelmaßnahmen nur noch über das KfW-Programm „Wohnraum Modernisieren“ möglich, allerdings zu schlechteren Förderbedingungen wie zuvor beim Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“.
Als lokale Fördermöglichkeiten stehen der Gütersloher Energie-Bonus (Handwerkerrabatt in Höhe von maximal 250 Euro) und zurzeit noch das städtische Altbauförderprogramm zur Verfügung. Hierbei können maximal 2.000 Euro bei Einfamilienhäusern, 3.000 Euro bei Zweifamilienhäusern und zusätzlich 250 Euro bei weiteren Wohneinheiten bewilligt werden. Das städtische Förderprogramm läuft in Zusammenarbeit mit dem Gütersloher KlimaTisch bereits seit 1999, wird aber nach nunmehr 11-jähriger Laufzeit zum Jahresende 2010 beendet. Im Rahmen der städtischen Altbauförderung stehen noch etwa 30.000 Euro zur Verfügung, für Interessierte ist deshalb Eile geboten.
Auskünfte zu den Kriterien des städtischen Altbauförderprogramms erteilt übrigens auch Bernd Schüre vom Fachbereich Umweltschutz unter der Telefonnummer 822089. Er vermittelt außerdem allen Interessierten die für ihr Anliegen richtigen Ansprechpartner und hält auch Informationsunterlagen vor, wie beispielsweise Energiespartipps für den Haushalt, Broschüren zur Altbausanierung oder den Heizspiegel Gütersloh.









