Gestaltungsbeirat berät seit 14 Jahren - Neue Vorsitzende in der 100. Sitzung gewählt
Gütersloh gpr). Die Architektin Birgit Melisch wurde in der 100. Sitzung des Gestaltungsbeirates, am Dienstag, 31. August, zur neuen Vorsitzenden gewählt. Damit übernimmt nach den Architekten Gerhard Schröder und Thomas Spooren zum ersten Mal eine Frau den Vorsitz dieses Gremiums, dem vier Mitglieder aus den Bereichen Architektur, Städtebau und Landschaftsplanung und drei Mitglieder der örtlichen Heimatvereine angehören.
Zu den Mitgliedern zählen jetzt außer Birgit Melisch, Reinhard Michel (stellvertretender Vorsitzender), sowie Andreas Grube, Burkhard Manss, Regine Schmelzer, Dietmar Schneider sowie Axel Masjosthusmann.
Das beratende Gremium ist inzwischen aus Gütersloh nicht mehr wegzudenken. „Bei seiner Gründung im Jahre 1996 war Gütersloh allerdings eine der ersten Kommunen, die einen Gestaltungsbeirat ins Leben gerufen hat“, so Thomas Spooren.
In den sechs bis acht Sitzungen im Jahr kommen städtebauliche Entwürfe, Bebauungspläne und bauliche Veränderungen von denkmalgeschützten Gebäuden sowie Neuanlagen von Grünflächen auf die Tagesordnung, die für die Entwicklung des Stadtbildes von Bedeutung sind. Dazu zählten in den vergangenen Jahren zum Beispiel die Entwicklung des Vossen-Areals und der Wettbewerb zum Bartels-Gelände. „Als Bündnis für Baukultur“ bezeichnete Thomas Spooren das Gremium, das sich im Spannungsfeld zwischen neuer und alter Architektur bewege und sich bemühe, im Sinne eines guten Entwicklung des gesamten Stadtbildes zu beraten.
Mehr als 300 große und kleine städtebauliche Projekte hat das Gremium seit seiner Gründung begleitet. Darüber hinaus initiierte der Gestaltungsbeirat die Serie „Gut gebaut in Gütersloh“, mit der besondere Wohnprojekte ins Augenmerk gerückt werden. Auch sind die Mitglieder des Gestaltungsbeirates eingebunden in städtebauliche Wettbewerbe, sie sind vertreten im Kuratorium des Christian-Heyden-Preises, präsentieren ihre Positionen in Podiumsdiskussionen zum Thema Städtebau und schauen regelmäßig über den Tellerrand, indem sie städtebauliche Maßnahmen und Architekturen anderer Städte in Augenschein nehmen.









