Sichtbare Fortschritte auf der AUREA
Oelde/Herzebrock-Clarholz/Rheda-Wiedenbrück. Das dritte große Projekt im interkommunalen Gewerbepark AUREA macht gute Fortschritte: Die Gebäude der Tank- und Rastanlage sind im Rohbau errichtet und die Struktur der Parkplätze und des Umfeldes ist schon gut zu erkennen.
„Jetzt geht es an der Zufahrt unseres Gewerbeparks sichtbar voran,“ so Bürgermeister Jürgen Lohmann aus Herzebrock-Clarholz, der auch Vorsitzender des Aufsichtsrates der AUREA ist. Zusammen mit seinen Kollegen Karl-Friedrich Knop aus Oelde und Theo Mettenborg aus Rheda-Wiedenbrück machte sich Lohmann jetzt ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten. Das Stahlgerüst des Werbepylons ragt inzwischen fast 40 Meter hoch in den Himmel.
„Bald haben wir einen >Leuchtturm<, der die AUREA weithin sichtbar macht,“ freut sich Knop über die werbewirksame neue Landmarke für das wachsende Areal. Bürgermeister Theo Mettenborg stellt die architektonische Qualität der neuen Anlage heraus: „Hier entsteht ein Zweckbau mit einer sehr ansprechenden Architektur.“ Er begrüße an der richtigen Stelle die Besucher des neuen Gewerbegebietes. „Bis Weihnachten wollen wir den Autohof in Betrieb genommen haben,“ erläutert der fürstliche Kanzleidirektor Albrecht Wrede die zeitliche Perspektive. „Bisher sind wir voll im Plan.“ Obwohl der Bauzeitenplan straff organisiert sei, gingen die Arbeiten gut voran. Auch die Abstimmung zwischen den verschiedenen Unternehmen, die gleichzeitig an dem großen Objekt arbeiten, sei problemlos aber anspruchsvoll.
Die Bürgermeister etwa erlebten bei ihrem Besuch eine Baustelle in der Baustelle. Wegen der besonderen Sicherheitsansprüche war der eigentliche Tankstellenbereich noch einmal extra eingezäunt. Eine Fachfirma baute dort gerade die vier 50.000-Liter-Tanks für PKW- und LKW-Treibstoffe und einen LPG-Gastank ein, während gleichzeitig rundum schwere Maschinen die Erdarbeiten an den Fahr- und Parkflächen verrichten. Die Einhaltung der hohen Sicherheitsauflagen kontrolliert ein eigener Qualitätsingenieur mit regelmäßigen Prüfungen. Auch Architekt Mirko Moch vom Büro Hillemeyer Partner Projekte ist täglich vor Ort. Schließlich ist das elegante Architekturkonzept des Autohofes kein Produkt von der Stange und es sind regelmäßig Detailfragen zu klären. Das stellt hohe Ansprüche an alle Beteiligten, die Arbeiten werden überwiegend von Firmen aus der Region ausgeführt.
Auf dem ca. 32.000 qm großen Gelände werden zwei getrennte Flächen Stellplätze für rund 85 Pkw und 65 Lkw bieten. Auch Plätze für Busse und Wohnmobile stehen zusätzlich zur Verfügung. Die zwei Gastronomiegebäude mit modernen, hinterleuchteten Glasfassaden bieten ein Grill- und Fischrestaurant sowie einen rund um die Uhr geöffneten Imbissbereich. Verschiedene Gastronomiebetriebe werden als Partner der Autobahn Tank & Rast GmbH, Bonn für das leibliche Wohl sorgen. Diese wiederum hat den Autohof von der Grundstücksgesellschaft zur Marburg als Generalmieter langfristig gemietet.
Gesellschafter und Investoren sind partnerschaftlich die Vermögensverwaltung der Familie Tönnies und die Fürstliche Kanzlei des Erbprinzen zu Bentheim-Tecklenburg in Rheda. Bevor der Autohof in Betrieb geht, werden voraussichtlich schon weitere Grundstücke auf der AUREA verkauft sein, wie Bürgermeister Lohmann mitteilt. Er wird den Aufsichtsrat in Kürze über weit gediehene Gespräche mit zwei Interessenten informieren. Sollten diese Gespräche erfolgreich sein, könnten insgesamt rund 110.000 qm bald neue Besitzer haben. In direkter Nachbarschaft haben bereits die Firmen SITA Kunststoffteile und die Firma Kraemer Baumaschinen ihre Werkhallen errichtet.
Bildzeile:
Architekt Mirko Moch (links) und Kanzleidirektor Albrecht Wrede (rechts) informieren die Bürgermeister Karl-Friedrich Knop (Oelde), Theo Mettenborg (Rheda-Wiedenbrück) und Jürgen Lohmann (Herzebrock-Clarholz) über den Baufortschritt des Autohofes im interregionalen Gewerbepark AUREA.









