Kido Ketsch: Die leckerste Visitenkarte der Welt
Barntrup (Kreis Lippe) - Er ist knallrot, fruchtig-pikant und dazu eine echte Ketchup-Rarität: Mit einem standesgemäßen High Noon Barbecue auf der Burg Sternberg wurde jetzt der vom Westfälischen Kinderdorf entwickelte „Kido Ketsch“ erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Mit einer Erstauflage von 3.000 Flaschen kommt der Ketchup aus dem Kinderdorf zwar noch recht bescheiden daher, hat aber das Potenzial, eine echte Erfolgsgeschichte zu werden.
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Die Idee für einen eigenen Ketchup wurde im Kinderdorf „Lipperland“ geboren. Hier werden rund 300 Kinder und Jugendliche in verschiedenen Einrichtungen gefördert, betreut und verpflegt. „Natürlich stehen auch auf unseren Speiseplänen Nudelgerichte und Ketchup in der Gunst der Kinder ganz oben“, sagt Rolf-Rüdiger Franke, Leiter des Kinderdorfes Lipperland. Warum also nicht einen eigenen Ketchup entwickeln, um die eigenen Einrichtungen damit zu versorgen?
Auf der Burg Sternberg, wo das Westfälische Kinderdorf im Rahmen des Projektes „Kinderdorf kulinarisch“ Jugendliche in gastronomischen Berufsfeldern ausbildet, wurde die Idee vom eigenen Ketchup dann weiter verfeinert. „Wichtig waren uns vor allem Bio-Qualität, wenig Zucker und ein fruchtig-natürlicher Geschmack“, sagt Andreas Adam, Ausbilder und Chefkoch bei „Kinderdorf kulinarisch“.
Aufgrund von lebensmittelrechtlichen Voraussetzungen war allerdings schnell klar, dass eine eigene Produktion des „Kido Ketsch“ in größerer Menge nicht möglich sein würde. Also musste ein professioneller Partner für die Produktion in der Region gesucht werden. Fündig wurde man bei der Extertaler Petersilchen GmbH, einem renommierten Hersteller und Entwickler biologischer Feinkost, der sich bereit erklärte, den „Kido Ketsch“ auch in vergleichsweise kleinen Stückzahlen zu produzieren und in Flaschen abzufüllen.
In vielen Wochen der Geschmacksmusterfindung wurde das Rezept so lange verfeinert, bis die erste Charge des Kinderdorf-Ketchups endlich fertig war. „Mit unserem Kido Ketsch in Bio-Qualität haben wir einen einzigartigen Sympathieträger geschaffen, der die Ziele und Potenziale des Westfälischen Kinderdorfs wunderbar auf den Punkt bringt“, sagt Rolf-Rüdiger Franke. Im Mittelpunkt stehe deshalb nicht der finanzielle, sondern vor allem der ideelle Wert des Projektes, weshalb auf allen Flaschen auch das Spendenkonto des Vereins aufgedruckt sei.
Von den ersten 3.000 Flaschen „Kido Ketsch“ werden 2.000 für den Eigenverbrauch in den Einrichtungen sowie als Visitenkarte und besonderes Dankeschön für Freunde und Förderer des Westfälischen Kinderdorfs genutzt. 1.000 Flaschen kommen über eigene Kanäle wie zum Beispiel das Sommerfest zum Preis von 2 Euro in den Verkauf.
Bild oben:
Wichtig waren uns vor allem Bio-Qualität, wenig Zucker und ein fruchtig-natürlicher Geschmack“, sagt Andreas Adam, Ausbilder und Chefkoch bei „Kinderdorf kulinarisch“.
Bild Mitte:
Andreas Adam, Ausbilder und Chefkoch bei Kinderdorf kulinarisch (2. von links) gemeinsam mit den Auszubildenden Katharina Nerge, Maurice Bennewitz und Klaus Spitzkopf (von links).
Bild unten:
Den Kindern schmeckt es schon – die erste Charge Kido Ketsch ist produziert.
Hier geht's zur Homepage des Kinderdorfs Lipperland








